Bandscheibenprolaps
Blockierung
Chirotherapie
Dysästhesie
Epikondylitis
ESWL
Hallux valgus
Hüftdysplasie
Karpaltunnelsyndrom
Lokalanästhetika
Molekularbiologie
Myogelosen
Neuraltherapie
Optimetric
Osteoporose
Parästhesien
Physikalische Therapie
Schnellender Finger
TCM
Triggerpoints
Zytokine



  

Bandscheibenprolaps

  Durch Zerreißung des Faserringes
(Anulus fibrosus) kommt es zum Vorfall von Bandscheibengewebe (Nukleous pulposus = Gallertkern) in den Wirbelkanal. Der Vorfall kann mittig und seitlich (s. Bild) liegen. Bei seitlicher Lage kommt es schnell zu einer Einklemmung von Nervengewebe. Durch Druck auf den Nerven kommt es zu den typischen Ischiasschmerzen. Die Therapie kann je nach Symptomatik konservativ oder operativ erfolgen.

  

Blockierung

  Funktionsstörung eines Gelenkes, z. B. eines Wirbelgelenkes. Behandelt werden die Blockierungen mit der Manualtherapie.


  

Chirotherapie

  Synonym mit der Manuellen Therapie


  

Dysästhesie

  Missempfindung auf Umweltreize, hervorgerufen durch die Irritation eines peripheren Nervs


  

Epikondylitis

  Tennisellenbogen. Schmerzhafte Insertionstendinose der Streck- und Beugemuskulatur des Unterarmes (Tennis- und Golferellenbogen)


  

ESWL

  Extrakorporale Stoßwellentherapie


  

Hallux valgus

  Man unterscheidet:
1. Dysmetrische Hallux valgus
2. Hallux valgus interphalangeus
3. Hallux valgus des Mittelfuß-     Zehengrundgelenkes


Im Volksmund auch „Ballen“ genannt, handelt es sich um eine Verformung der Großzehe

 

Hüftdysplasie

  Bei der Hüftdysplasie handelt es sich um eine pathologische Minderentwickung der Hüftgelenkspfanne, die zu einer schlechten Überdachung des Hüftkopfes führt. Folgen dieser "Fehlstellung" ist eine vermehrte punktuelle Belastung sowohl des Hüftkopfes als auch der -pfanne, die in Zukunft zu einer Arthrose des Hüftgelenkes führt. Ein schonendes und strahlenfreies Verfahren zum Ausschluss dieser Veränderungen im Säuglingsalter stellt die Sonographie da. Die Untersuchung kann schon in den ersten Lebenstagen durchgeführt werden. In dieser Zeit ist der menschliche Körper besonders empfänglich für therapeutische Maßnahmen, so dass bei einem krankhaften Befund die eingeleitete Therapie fast immer zu einer vollständigen Heilung führt.


  Karpaltunnelsyndrom

  Einengung des Mittelhandnerves (Nervus medianus) in Höhe des Handgelenkspaltes durch z.B. eine chronische Sehnenscheidenentzündung. Durch die daraus resultierende Verdickung des Sehnenbegleitgewebes kommt es sekundär zu einem Druck auf den Nerv, der dadurch sanduhrförmig eingeschnürt werden kann. Therapeutisch wird zunächst konservativ mittels entzündungshemmender Medikamente behandelt. Sollten diese jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg führen, so wird das Karpaltach operativ gespalten.


  Lokalanästhetika

  Pharmaka, die örtlich begrenzt eingesetzt zu einer reversiblen Unerregbarkeit bzw. Leitungsunfähigkeit des infiltrierten Nervs führt.


  Molekularbiologie

  Bei der Molekularbiologie handelt es sich um ein Teilgebiet der Biologie, die den Aufbau, die Regulation des Wachstums, die Differenzierung und die Wechselwirkung von Zellen untereinander auf molekularer Ebene untersucht. Im Rahmen der Orthokin-Behandlung von Arthrosen wurden die Zytokine Zytokiantagonisten
(Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist) molekularbiologisch erforscht.


  Myogelosen

  Muskelhärte, die zu einer umschriebenen Knotenbildung in der Muskulatur mit Knotenbildung führt.


  Neuraltherapie

  siehe Punkt Wissenwertes


  Optimetric

  siehe Punkt Wissenwertes

 
  Osteoporose

  siehe Punkt Wissenwertes


  Parästhesien

  Störungen des Hautsinnes. Z. B. Kribbeln, Ameisenlaufen etc.


  Physikalische Therapie

  Physiotherapie. Behandlung von Krankheiten mit natürlichen Mittel wie Wasser, Wärme, Licht, Kälte, Luft, Massage, Heilgymnastik und Elektrotherapie


  Schnellender Finger

  Durch ein Missverhältnis zwischen entzündeter und verdickter Beugesehnenscheide und Ringband am Knochen kommt es zu einer Bewegungsbehinderung der Beugesehne. Der Finger bleibt in Beugepostion stehen und "schnellt" unter vermehrtem Kraftaufwand zurück in die Streckposition.


  TCM

  Traditionelle Chinesische Medizin, s. Akupunktur


  Triggerpoints

  Schmerzhafte, anatomisch eng umschriebene Palpationspunkte


  Zytokine

  Zytokine sind Botenstoffe des körpereigenen Abwehrsystems, die von den natürlichen Gegenspielern des Immunsystems, den Antizytokinen, gehemmt werden. Die Erhöhung der Antizytokin-Konzentration führt zu einer Blockade der Knorpelzerstörung.

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